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Neujahrsempfang des CDU Stadtverbandes Isny

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Startschuss ins Kommunalwahljahr in Isny: der CDU-Fraktionsvorsitzende Dr. Alexander Sochor (links), der Landrat des Oberallgäus Gebhard Kaiser, der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Georg Kronenwetter und Bürgermeister Rainer Magenreuter
Startschuss...

Isny – Der Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes Isny, Georg Kronenwetter, hat beim Neujahrsempfang der Isnyer CDU fünf Schwerpunkte für den kommenden Kommunalwahlkampf vorgestellt. Die im Brauereigasthof Engel präsentierten Themen Gesundheit, Erziehung/Bildung, Arbeitsplätze, Infrastruktur und Haushalt seien ein bewährtes Muster, nach dem die Partei verfahre, erklärte Kronenwetter.

Zum seit mehr als einem Jahr von der Schließung bedrohten Krankenhaus verwies Kronenwetter auf den 17. März, wenn am Oberlandesgericht Stuttgart die nächste Verhandlung der Stadt Isny mit dem Landkreis Ravensburg ansteht. Wie wichtig das Thema Gesundheit ist, wurde an einem einzelnen Satz Kronenwetters deutlich: „Gesundheit bewertet jeder erst, wenn sie fehlt.“ Zum  Umbau der Schullandschaft äußerte sich der CCU-Stadtverbandsvorsitzende kritisch gegenüber der möglichen Abschaffung des dreigliedrigen Schulsystems. Gerade in Isny gelte es, das vorhandene Modell mit Gymnasium, Realschule und Werkrealschule zu bewahren. Die gute Situation auf dem Arbeitsmarkt gelte es ebenfalls zu sichern, wichtig sei dabei eine immerwährende Weiterentwicklung.

Eine Entwicklung sei auch für die Stadt sehr wichtig, in Isny gerade in der südlichen  Altstadt, wo drei Investoren ihre Pläne vorgelegt haben. Kronenwetter und auch der CDU-Fraktionsvorsitzende Dr. Alexander Sochor kündigten an, dass die CDU einen Antrag stellen werde, eine Machbarkeitsstudie für eine größtmögliche eingeschossige Tiefgarage in der Hofstatt in Auftrag zu geben. Damit rannten Sie bei Bürgermeister Rainer Magenreuter und Bauamtsleiter Claus Fehr offene Türen ein.

Es sei der Stadt ebenfalls ein großes Anliegen, „möglichst viele Parkplätze in diesem Areal „ zu schaffen, sagte Magenreuter. In seinem Grußwort betonte der Bürgermeister besonders die Wichtigkeit dreier Termine im ersten Halbjahr: den 17. März mit der Verhandlung am Oberlandesgericht, den 31. März, an dem der Zuschlag für einen der drei Investoren in Sachen südliche Altstadt entschieden werden soll und den 25. Mai, an dem neue Ortschaftsräte, Gemeinderäte und ein neuer Kreistag gewählt werden. Magenreuter rief die Anwesenden dazu auf, zu kandidieren und sich aktiv einzubringen.

Auch der Überraschungsgast, der Landrat des Oberallgäus Gebhard Kaiser, machte in seiner Rede deutlich, dass es ihm in 40 Jahren politischer Laufbahn immer wichtig gewesen sei „Entscheidungen zu treffen“ - wenn es vielleicht auch mal die Falsche war. Zu Entscheidungen gehöre eben auch immer Mut, sagte Kaiser.

Neben dem Rückblick auf eine politische Karriere, die Ende April aus Altersgründen vorbei ist, stellte der Oberallgäuer den Isnyern in Aussicht, dass er als Gesprächspartner in Sachen Gesundheitsversorgung zur Verfügung stehe - nicht zuletzt als Aufsichtsratsvorsitzender der Oberallgäuer Kliniken. Dieses Angebot nahm die CDU dankbar an. „Wir brauchen einen Mitbetreiber“, sagte Dr. Alexander Sochor mit Blick auf die Situation rund um das Isnyer Krankenhaus.

(Bild 1: Der Landrat des Oberallgäus, Gebhard Kaiser, besucht als Überraschungsgast den Neujahrsempfang der CDU Isny, und spricht den Isnyern Mut zu für künftige Entscheidungen. Bild 2: Viele angeregte Gespräche beim Neujahrsempfang am 12.01.2014 unter den Mitgliedern. Bild 3: Zeit für Gespräche im Brauereigasthof Engel.)

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